Sonntag, 12. Februar 2012
Ärzte Zeitung online, 03.03.2010

Forscher wollen Flug durch das Alzheimer-Gehirn ermöglichen

ROSTOCK (eb). Ein neues Projekt zur räumlichen Darstellung von Alzheimer-Ablagerungen wollen Forscher der Uni Rostock durchführen.

"Wir wollen einen Flug durch das Alzheimer-Gehirn in mikroskopischer Auflösung ermöglichen, um so kleinste Therapieveränderungen in den Tiermodellen feststellen zu können", erklärte Professor Jens Pahnke von der Universität Rostock. Die neue Methodik wird zukünftig die nötigen Tierzahlen für Versuche reduzieren, weil bei diesem Verfahren alle Bereiche des Gehirns detailliert in 230nm Auflösung betrachtet werden können.

Das Forschungslabor für Neurodegenerative Erkrankungen (NRL) erhält Forschungsförderung im Rahmen der Exzellenzinitative Mecklenburg-Vorpommern über 10 000 Euro.

| Share

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Top-Meldungen

Neue Ära in der Schlaganfall-Therapie?

Ein neuartiges Therapieverfahren weckt große Hoffnungen bei der Behandlung von akutem Schlaganfall. Jetzt hat es sich in Studien und auch in der Praxis bewährt. Experten jubeln: Die neue Methode wird die Schlaganfall-Therapie grundsätzlich verändern! mehr »

112 - Heute ist Europäischer Notruf-Tag

Nur etwa jeder vierte Europäer kennt die EU-weite Notrufnummer 112. Das geht aus einer Umfrage hervor, die die EU-Kommission in Brüssel anlässlich des Europäischen Notruf-Tags vorgestellt hat. Die Notrufnummer 112 ist rund um die Uhr und kostenfrei in Europa erreichbar. mehr »

Streit um frühe Nutzenbewertung eskaliert

Der Verband forschender Arzneimittelhersteller (vfa) hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWIG) scharf kritisiert. Das Institut missachte Standards der evidenzbasierten Medizin. Das IQWIG kontert: Die Vorwürfe sind unsachlich. mehr »