Ärzte Zeitung, 14.10.2011

Vorhersagemodell für Alzheimer entwickelt

BERLIN (eb). Forscher des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC) in Berlin haben erstmals ein mathematisches Modell entwickelt, mit dem sich der Beitrag genetischer Risikofaktoren bei der Entstehung von Alzheimer bestimmen lässt.

Ausgangspunkt ihrer Modellrechnung ist das Transportmolekül SORLA (sorting protein-related receptor), das Nervenzellen produzieren. SORLA bindet an das Amyloid-Vorläufer-Protein und verhindert die Bildung gefährlicher Eiweißbruchstücke.

Mit dem Produktionsgrad von SORLA - der sich jetzt berechnen lässt - könnte sich das Risiko für Alzheimer abschätzen lassen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Mehr Metastasen

Immer mehr Männer mit Prostatakrebs in den USA haben schon bei der Diagnose Metastasen. Ihr Anteil hat sich fast verdoppelt. Auch die Inzidenz solcher Tumoren nimmt zu. mehr »

Deutsches Defizit

Diabetes-Prävention, Strategien gegen Polypharmazie, digitale Versorgungsangebote: Neue Initiativen gibt es zuhauf. Doch Patienten müssen davon wissen. Genauo daran hapert es aber. mehr »

"Einfache Ersttherapie ist für fast alle Patienten möglich"

Die antiretrovirale Therapie ist bei neu diagnostizierter HIV-Infektion stets angezeigt, und zwar unabhängig vom Stadium der Infektion oder der Helferzellzahl. mehr »