Ärzte Zeitung, 18.04.2012

Putzen gegen Alzheimer

CHICAGO (dpa). Tägliche körperliche Übung ist einer Studie zufolge mit einem deutlich reduzierten Alzheimer-Risiko assoziiert, sogar noch bei Menschen über 80 Jahren, teilen Forscher aus Chicago mit.

Zehn Tage erfassten sie pausenlos die Aktivitäten von 716 Senioren ohne Demenz, Durchschnittsalter 82 Jahre, über ein spezielles Gerät am Handgelenk.

Zudem gaben die Probanden regelmäßig selbst Auskunft über ihre körperlichen und sozialen Aktivitäten (Neurology 2012; online 18. April).

In den folgenden dreieinhalb Jahren erkrankten 71 Teilnehmer an Alzheimer. Diejenigen zehn Prozent der Teilnehmer, die am inaktivsten waren, erkrankten 2,3-mal öfter als die aktivsten zehn Prozent.

Dabei gingen nicht nur sportliche Übungen, sondern auch Aktivitäten wie Kochen, Waschen und Putzen mit einem geringeren Alzheimer-Risiko einher.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »