Ärzte Zeitung, 05.03.2004

Zulassung für inhalierbares Insulin beantragt

FRANKFURT AM MAIN (eb). Die europäische Arzneimittelbehörde EMEA (European Medicines Evaluation Agency) hat den Zulassungsantrag für das erste inhalierbare Insulin für Diabetes-Patienten angenommen. Dies haben die Unternehmen Pfizer und Aventis gestern mitgeteilt.

Bei der neuen Insulin-Darreichungsform handelt es sich um Trockenpulver. Das Präparat wird vor den Mahlzeiten mit einem Inhalator eingeatmet. Das inhalierte Insulin kann den normalen physiologischen Insulinanstieg nach den Mahlzeiten weitgehend nachahmen, indem es rasch in das Blut gelangt. Durch die Applikation als schneller Bolus wirkt das Insulin dabei rascher als subkutan injiziertes Insulin. Die kleinste verabreichbare Insulindosis beträgt drei Einheiten.

Die Unternehmen Aventis und Pfizer arbeiten bei Entwicklung, Vermarktung und Herstellung des inhalierbaren Insulins zusammen. Das Inhalationsgerät hat das Unternehmen Nektar Therapeutics entwickelt, hat, mit dem das Unternehmen Pfizer kooperiert.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBVdrücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »