Ärzte Zeitung, 05.03.2004

Zulassung für inhalierbares Insulin beantragt

FRANKFURT AM MAIN (eb). Die europäische Arzneimittelbehörde EMEA (European Medicines Evaluation Agency) hat den Zulassungsantrag für das erste inhalierbare Insulin für Diabetes-Patienten angenommen. Dies haben die Unternehmen Pfizer und Aventis gestern mitgeteilt.

Bei der neuen Insulin-Darreichungsform handelt es sich um Trockenpulver. Das Präparat wird vor den Mahlzeiten mit einem Inhalator eingeatmet. Das inhalierte Insulin kann den normalen physiologischen Insulinanstieg nach den Mahlzeiten weitgehend nachahmen, indem es rasch in das Blut gelangt. Durch die Applikation als schneller Bolus wirkt das Insulin dabei rascher als subkutan injiziertes Insulin. Die kleinste verabreichbare Insulindosis beträgt drei Einheiten.

Die Unternehmen Aventis und Pfizer arbeiten bei Entwicklung, Vermarktung und Herstellung des inhalierbaren Insulins zusammen. Das Inhalationsgerät hat das Unternehmen Nektar Therapeutics entwickelt, hat, mit dem das Unternehmen Pfizer kooperiert.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Welche Stoffe in Energy-Drinks wirken auf Herz und Kreislauf?

Energy-Drinks haben eine durchschlagende Wirkung: Es kommt zu signifikanten Verlängerungen des QTc-Intervalls, und der systolische Blutdruck ist erhöht. Möglicherweise ist dafür nicht nur das Koffein verantwortlich. mehr »

Das war der Ärztetag 2017 in Bildern

Das war er nun, der 120 Ärztetag in Freiburg. Unsere Bildergalerie zeigt die schönsten, spannendsten Momente des viertägigen Kongresses. mehr »

Grünes Licht für GOÄ-Reformprozess

Der Deutsche Ärztetag hat den Verhandlungsführern für die GOÄ-Reform am Donnerstagabend grünes Licht für den weiteren Novellierungsprozess gegeben. mehr »