Ärzte Zeitung, 05.05.2004

Diagnose ganz ohne Piksen

Der Sensor unter dem Zeigefinger mißt Hautpotentiale. Foto: dpa

Neue Sensortechnik für die Diabetes-Diagnostik

JENA (ple). Das Unternehmen Jenasensoric hat den Prototyp eines neuen Gerätes für die Diabetes-Diagnostik der Öffentlichkeit vorgestellt.

Optoelektronisch gemessen werden nichtinvasiv die elektrochemischen Hautpotentiale auf den Kuppen des Mittel- und möglichst auch des Zeigefingers der linken Hand.

Der gemessene Wert wird mit den zuvor gespeicherten Daten von 200 Diabetikern verglichen. Das Ergebnis des Vergleichs ist ein Wert für die Wahrscheinlichkeit, Diabetes zu haben.

Es gibt bisher zwei Meßgeräte. Bis Ende des Jahres hofft Dr. Horst Ahlers vom Unternehmen, die ersten Geräte verkaufen zu können.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBVdrücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »

"Weiterbildung auch mit Kind zügig möglich - im Verbund!"

Eine strukturierte Weiterbildung, die auch mit Elternzeit nur sechs Jahre dauert? Das ist möglich, sagt Dr. Sandra Tschürtz. Die angehende Allgemeinmedizinerin steht vor ihrer Facharztprüfung – und blickt für die "Ärzte Zeitung" auf ihre Zeit in einem Weiterbildungsverbund zurück. mehr »