Ärzte Zeitung, 16.02.2005

Nur noch ein Spender nötig für Inselzell-Transfer

MINNEAPOLIS (mut). Mit einer starken immunsuppressiven Therapie läßt sich die Inselzell-Transplantation bei Typ-1-Diabetikern vereinfachen: Statt Gewebe von zwei bis vier Spendern, wie bisher üblich, ist damit nur noch Gewebe von einem Spender nötig, berichten US-Forscher (JAMA 293, 2005, 831).

Die Forscher hatten acht Frauen mit Typ-1-Diabetes Insellzellen von jeweils einem toten Spender übertragen und die Frauen ein Jahr lang beobachtet. Die Patienten erhielten einen Cocktail aus mehreren Immunsuppressiva.

Alle benötigten danach kein Insulin mehr, bei drei kam es jedoch später zu einer Transplantat-Abstoßung.

Lesen Sie dazu auch den Kommentar:
Neue Perspektiven für Typ-1-Diabetiker

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Adiopositas-Op nötig, aber Kasse will nicht zahlen

Wenn der Antrag eines Adipositas-Patienten auf eine bariatrische Operation abgelehnt wird, bringt das Ärzte in eine schwierige Situation. Denn oft verschlechtert sich der Zustand des Betroffenen. mehr »

9 wichtige Forderungen, Analysen, Informationen

Fleißige Delegierte: In Freiburg wurde wieder eine große Palette an Themen abgearbeitet. mehr »

Immer mehr Nichtraucher erkranken an Lungenkrebs

In US-Kliniken tauchen immer häufiger Nichtraucher mit Lungenkrebs auf, vor allem Frauen sind betroffen. Das könnte am Passivrauchen liegen. mehr »