Diabetes

Sammeln Sie CME-Punkte - 30 Tage kostenlos mit e.Med
Modul: Strategien zur Gewichtsreduktion bei Typ-2-Diabetes

Weitere Module zu anderen Themen auf der Startseite unserer Sommerakademie
Ärzte Zeitung, 24.08.2006

Neue Studie zur Immunmodulation bei Typ-1-Diabetes

MÜNCHEN (eb). In einer bundesweiten Studie sollen Patienten mit neu diagnostiziertem Diabetes mellitus Typ 1 mit den Wirkstoffen Mycophenolat-Mofetil (MMF) und Daclizumab (DZB) behandelt werden.

Beide Medikamente wurden bisher in der Transplantationsmedizin, MMF auch bei Psoriasis und Rheumatoider Arthritis eingesetzt. Bei Typ-1-Diabetikern sollen die beiden Wirkstoffe den Erhalt der körpereigenen Insulinproduktion fördern. Entsprechende Untersuchungen gibt es in den USA seit einigen Jahren.

Als unerwünschte Wirkungen der Therapie können eine vorübergehende Leukopenie und ein erhöhtes Risiko für Virusinfektionen auftreten. An der Studie teilnehmen können Patienten im Alter zwischen 18 und 45 Jahren mit neu diagnostiziertem Typ-1-Diabetes, deren erste Insulintherapie höchstens drei Monate zurückliegt.

Institut für Diabetesforschung, Ansprechpartner: Dr. Markus Walter, Markus Kaupper, Tel.: 089 / 30 79 31 14, E-Mail: prevent.diabetes@lrz.uni-münchen.de

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Medikamente auch einmal beherzt absetzen!

Viele Ärzte scheuen sich, Medikamente abzusetzen - obwohl sie wissen, dass dies Patienten oft hilft. Neuseeländische Wissenschaftler haben zwei paradoxe Gründe dafür gefunden. mehr »

Geht's auch etwas modischer in der Klinik?

Unsere Bloggerin Dr. Jessica Eismann-Schweimler hat Verständnis für die Klinik-Kleidungsvorschriften. Doch mit ein klein wenig Fantasie könnte man auch den unvermeidlichen Kasack hübscher gestalten, meint sie. mehr »

Sport im Alter schützt vielleicht vor Demenz

Dass Sport nicht Mord bedeutet, wissen Forscher schon lange. Jetzt haben Alters- und Sportwissenschaftler messen können, wie Sport das Gehirn im Alter verändert. Dient Fitness als Demenzprävention? mehr »