Diabetes

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Ärzte Zeitung, 07.03.2007

Tipps zur Erkennung von Albumin im Urin

MÜNCHEN (wst). Eine Mikroalbuminurie bei Diabetikern zu erkennen, ist die Bestimmung des Albumin-Kreatinin-Quotienten zuverlässiger, als wenn nur die Albuminkonzentration gemessen wird.

Weiterführende Untersuchungen, um eine Mikroalbuminurie zu erkennen, sollten schon veranlasst werden, wenn der Albumin-Kreatinin-Quotient 25 mg / g übersteigt und nicht erst - wie oft üblich - ab 30 mg / g. Das lässt sich aus Untersuchungen von Professor Erich Jungmann vom St. Vincent-Krankenhauses in Rheda-Wiedenbrück ableiten.

Seine Arbeitsgruppe hatte 44 Gesunde und 146 Diabetiker untersucht. Zum Nachweis einer Mikroalbuminurie im Spontanurin ermittelte Jungmann für die Albuminkonzentrationsbestimmung eine Spezifität von 93 Prozent und eine Sensitivität von 90 Prozent.

Wurde die Grenze für einen auffälligen Albumin-Kreatinin-Quotienten bei 30 mg/g angesetzt, war damit eine Spezifität von 100 Prozent und eine Sensitivität von 80 Prozent zu erreichen. Wurde die Grenze für einen kritischen Albumin-Kreatinin-Quotienten schon bei 25 mg / g gezogen, ließ sich bei einer bleibend guten Spezifität von 100 Prozent die Sensitivität auf 90 Prozent erhöhen.

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