Ärzte Zeitung, 11.04.2007

KOMMENTAR

Bewährtes auch für Diabetiker

Von Peter Leiner

Wovon bereits Patienten mit Lupus erythematodes oder anderen Autoimmunerkrankungen profitiert haben, könnte vielleicht auch Typ-1- Diabetikern zugutekommen: eine Transplantation der eigenen Blutstammzellen.

Der Anfang ist zumindest gemacht, wenn auch erst in einer Studie mit nur wenigen Patienten. Doch die Hinweise aus der Studie sollten ermutigen, diese Strategie schon bald in einer kontrollierten Studie zu überprüfen. Zumal es mit der Therapie selbst bereits viel Erfahrung gibt und sie kaum unerwünschte Wirkungen hat.

Die meiste Erfahrung haben Ärzte mit der Transplantation bei Krebskranken, aber auch bei anderen Autoimmunerkrankungen als Typ-1-Diabetes und bei neurodegenerativen Erkrankungen. Und optimieren ließe sich die Therapie, wenn erst einmal genau verstanden wird, warum sie bei Diabetikern hilfreich sein kann.

Lesen Sie dazu auch:
Diabetiker profitieren von Stammzell-Therapie

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

ALS ist mit Demenz eng verwandt

Stephen Hawking ist wohl der berühmteste Patient, der an Amyotropher Lateralsklerose leidet.Forscher haben nun herausgefunden, dass ALS und temporale Demenz eng verwandte Krankheitsbilder sind. Das könnte Einfluss auf das Diagnoseverfahren haben. mehr »

Innovationsfonds startet in die Versorgungsrealität

Der Innovationsfonds ist offiziell in die Umsetzungsphase gestartet. Die 300 Millionen Euro für das Jahr 2016 teilen sich 91 Versorgungs- und Forschungsprojekte. mehr »

Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »