Ärzte Zeitung, 11.04.2007

KOMMENTAR

Bewährtes auch für Diabetiker

Von Peter Leiner

Wovon bereits Patienten mit Lupus erythematodes oder anderen Autoimmunerkrankungen profitiert haben, könnte vielleicht auch Typ-1- Diabetikern zugutekommen: eine Transplantation der eigenen Blutstammzellen.

Der Anfang ist zumindest gemacht, wenn auch erst in einer Studie mit nur wenigen Patienten. Doch die Hinweise aus der Studie sollten ermutigen, diese Strategie schon bald in einer kontrollierten Studie zu überprüfen. Zumal es mit der Therapie selbst bereits viel Erfahrung gibt und sie kaum unerwünschte Wirkungen hat.

Die meiste Erfahrung haben Ärzte mit der Transplantation bei Krebskranken, aber auch bei anderen Autoimmunerkrankungen als Typ-1-Diabetes und bei neurodegenerativen Erkrankungen. Und optimieren ließe sich die Therapie, wenn erst einmal genau verstanden wird, warum sie bei Diabetikern hilfreich sein kann.

Lesen Sie dazu auch:
Diabetiker profitieren von Stammzell-Therapie

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Luftschadstoffe beeinträchtigen viele Organsysteme

Die Lunge gilt zwar als Eintrittspforte für Schadstoffe aus der Luft, kurz- und langfristige Gesundheitsschäden scheinen jedoch vor allem im Herzkreislaufsystem aufzutreten. mehr »

Für die Union ist Substitution von Ärzten kein Tabu

Nichtärztliche Gesundheitsberufe sollen stärker in die Versorgung eingebunden werden, fordert die Union. Ärztepräsident Montgomery benennt die Fallstricke für solche Pläne. mehr »

Partydrogen immer höher dosiert

Wiener Experten schlagen Alarm: Partydrogen wie Ecstasy und Kokain werden nach ihren Erkenntnissen wegen höherer Dosierungen und Reinheit immer gefährlicher. mehr »