Ärzte Zeitung, 16.05.2008

Erforschung von Betazellen wird gefördert

MÜNCHEN (hbr). Das Unternehmen MSD Sharp & Dohme aus Haar bei München weitet seine Förderung der Diabetesforschung aus: Nicht nur die Grundlagenforschung, sondern auch klinische Studien werden künftig unterstützt. Der Zuschussbetrag im klinischen Bereich beträgt jeweils bis zu 300 000 Euro je Studie.

Die Förderung soll helfen, Funktionsweise und Aspekte des Überlebens der Betazellen bei Patienten mit Typ-2-Diabetes aufzuklären.

Das Stipendienprogramm des Münchner Unternehmens wird zusammen mit der Organisation EFSD (European Foundation for the Study of Diabetes) angeboten. Bei der EFSD handelt sich um eine reine nicht auf Gewinn ausgerichtete Organisation der europäischen Diabetesgesellschaft.

Bewerben um ein solches Stipendium können sich zum Beispiel Arbeitsgruppen von Non-Profit-Institutionen innerhalb Europas; die beteiligten Forscher müssen solchen Instituten angehören.

Interessierte finden detaillierte Informationen über das Förderungsprogramm im Internet auf der Webseite der EFSD unter der Adresse www.europeandiabetesfoundation.org

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Antibiotika gegen Rückenschmerzen

Verursachen Bakterien heftige Bandscheiben-Beschwerden? Für Forschungen zur Behandlung von Rückenschmerzen mit Antibiotika wurde jetzt der Deutschen Schmerzpreis verliehen. mehr »

QuaMaDi wird fortgesetzt

Aufatmen im Norden: KV und Kassen haben sich auf den Fortbestand des Brustkrebsfrüherkennungsprogramm QuaMaDi geeinigt. mehr »

Ethikrat sucht nach dem goldenen Mittelweg

Wann ist eine medizinische Zwangsbehandlung fürsorglicher Schutz, wann ein unangemessener Eingriff? Diesen Fragen widmet sich aktuell der Deutsche Ethikrat. mehr »