Ärzte Zeitung online, 19.06.2009

Dresdner Forscher entwickelt neues Insulin-Gerät

DRESDEN(dpa). Ein Dresdner Forscher hat ein automatisches Injektionsgerät entwickelt, das vor allem älteren Diabetes-Kranken die Insulin-Zufuhr erleichtern soll. Es besteht zur Hälfte aus einem Einwegteil, mit dem das Insulin gespritzt wird. Elektronik und Energieversorgung befinden sich in der zweiten Hälfte, die immer wieder verwendet werden kann.

Der Prototyp habe die Größe eines Handys, teilte die Technische Universität (TU) Dresden am Donnerstag mit. Bundesweit sind mehr als sechs Millionen Menschen von der Stoffwechselstörung betroffen.

Bisher wurden für die Injektion hauptsächlich sogenannte Insulinpens verwendet, erklärte Entwickler René Richter. Ältere Menschen hätten aber häufig Probleme, die Ampullen zu wechseln oder die Dosiermechanik zu bedienen. Für seine Forschungsarbeit erhält der Wissenschaftler einen der beiden mit 3000 Euro dotierten Innovationspreise des Industrieclubs Sachsen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

KBV-Chef Gassen bleibt, Feldmann geht

Vorauseilender Gehorsam? Nein danke! Die Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung beschließt eine neue Satzung und zielt damit auf Minister Gröhes KBV-Gesetz. mehr »

Warum strampeln wirklich das Herz schützt

Eine Studie ergibt: Wer regelmäßig mit dem Fahrrad statt mit dem Auto oder Bus zur Arbeit fährt, senkt sein kardiovaskuläres Risiko. Doch die Forscher fanden auch Ungereimheiten. mehr »

Schaden Eltern damit ihren Kindern?

Was geht in den Köpfen von Kindern vor, wenn sie erfahren, dass der Weihnachtsmann nicht existiert? Forscher sind sich uneinig: Ist der Mythos gut oder schlecht für die kindliche Entwicklung? mehr »