Ärzte Zeitung, 07.12.2010

Linagliptin offenbar günstig bei Nierenschäden

BERLIN (eb). Linagliptin ist der einzige DPP-4-Hemmer mit primär nicht-renalem Eliminationsweg. Das in Entwicklung befindliche Arzneimittel könnte bei Typ-2-Diabetikern ohne Dosisanpassung frühzeitig eingesetzt werden, und zwar selbst bei Patienten mit Nierenschädigung.

Das teilte das Unternehmen Boehringer Ingelheim bei der DDG-Herbsttagung mit und berichtete über eine pharmakokinetische Studie mit Linagliptin bei Nierenfunktionsstörungen beliebigen Grades. Es habe sich bestätigt, dass bei den Patienten die Werte nicht klinisch relevant erhöht waren. Zudem sei belegt worden, dass ein Rückgang der Nierenfunktion nur sehr geringe Wirkungen auf die Elimination von Linagliptin hatte.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So schädlich fürs Herz wie Cholesterin

Depressionen steigern bei Männern das Risiko fürs Herz ähnlich stark wie hohe Cholesterinwerte oder Fettleibigkeit. Das ergab eine aktuelle Analyse der KORA-Studie. mehr »

Den Berg im eigenen Tempo erklimmen

Medizinstudentin Solveig Mosthaf fühlt sich im Studium manchmal, als würde sie einen steilen Berg hinauf kraxeln. Sie wünscht sich mehr Planungsfreiheit – und die Möglichkeit, eigene Wege zu gehen. mehr »

Positive HPV-Serologie bringt bessere Prognose

Bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumor ist eine positive HPV-16-Serologie mit einem verbesserten Überleben assoziiert. Das bestätigt jetzt eine US-Studie. Demnach liegt die Wahrscheinlichkeit für ein Fünf-Jahres-Überleben sogar 67 Prozent höher. mehr »