Ärzte Zeitung, 04.11.2013

Diabetes

Diskussion um Schauspieler Tom Hanks

BERLIN. Vor dem Hintergrund der Diskussion um die Diabetes-Erkrankung des Schauspielers Tom Hanks warnt die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) in einer Mitteilung vor einer Verharmlosung der Stoffwechselstörung als Lifestyle-Problem.

Hanks leidet seit zwanzig Jahren an überhöhten Blutzuckerwerten und hatte in einer Talkshow erklärt, sich keiner Radikaldiät unterziehen zu wollen, wie von seinem Arzt angeraten. Hanks wurde daraufhin vorgeworfen, er nehme seine Erkrankung nicht ernst.

"Weniger Gewicht und mehr Bewegung können den Ausbruch eines Diabetes zwar verzögern, mit zunehmender Erkrankungsdauer nützen Diäten jedoch immer weniger, so dass Medikamente notwendig werden und ein essenzieller Bestandteil der Therapie sind", so Privatdozent Erhard Siegel, DDG-Präsident. (eb)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Künstliche Herzklappe raubt oft den Schlaf

Fast ein Viertel aller Patienten mit einer mechanischen Herzklappe klagt über Schlafstörungen. Die Ursache hat eine einfache Erklärung. mehr »

Das sind die Wünsche an die neue Weiterbildung

Am Freitag steht die Musterweiterbildungsordnung auf der Agenda des Deutschen Ärztetags. Wir haben dazu drei junge Ärzte und den BÄK-Beauftragen Bartmann befragt. mehr »

"Sportlich, unrealistisch, überkommen"

Am Donnerstagnachmittag debattiert der Deutsche Ärztetag über die GOÄ-Novellierung. Unsere Video-Reporter haben sich vorab dazu umgehört. mehr »