Ärzte Zeitung, 24.05.2005

Männer mit Glatze für Studie gesucht

BONN (eb). Veränderungen im Bauplan für den Androgen-Rezeptor können, wie gestern berichtet, an der frühen Glatzenbildung beteiligt sein. Bonner und Düsseldorfer Forscher vermuten, daß es aber noch weitere Gene gibt, die an dem Haarausfall beteiligt sind.

Für eine klinische Studie dazu suchen die Wissenschaftler um Professor Markus Nöthen vom Life & Brain Zentrum der Universität Bonn jetzt noch Männer mit einer Glatze. Nach Angaben von Privatdozent Roland Kruse von der Universitätshautklinik in Düsseldorf können Männer unter 40 mit weit fortgeschrittenem Haarausfall daran teilnehmen.

Günstig sei auch, wenn ein Bruder ebenfalls frühzeitig eine Glatze bekommen hat und wenn die Eltern zur Entnahme einer Blutprobe bereit wären.

Weitere Infos zur Studie gibt es bei: Professor Markus Nöthen, Life & Brain Zentrum der Universität Bonn, Tel.: 0228/6 88 54 04 oder elektronisch per E-Mail: markus.noethen@uni-bonn.de

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Künstliche Herzklappe raubt oft den Schlaf

Fast ein Viertel aller Patienten mit einer mechanischen Herzklappe klagt über Schlafstörungen. Die Ursache hat eine einfache Erklärung. mehr »

Das sind die Wünsche an die neue Weiterbildung

Am Freitag steht die Musterweiterbildungsordnung auf der Agenda des Deutschen Ärztetags. Wir haben dazu drei junge Ärzte und den BÄK-Beauftragen Bartmann befragt. mehr »

"Sportlich, unrealistisch, überkommen"

Am Donnerstagnachmittag debattiert der Deutsche Ärztetag über die GOÄ-Novellierung. Unsere Video-Reporter haben sich vorab dazu umgehört. mehr »