Ärzte Zeitung, 30.08.2005

Bei schwerer Urtikaria Kombitherapie

MÜNCHEN (wst). Sind die Symptome einer schweren Urtikaria mit einem potenten Antihistaminikum nicht in den Griff zu bekommen, lohnt sich der Versuch, niedrig dosiertes Ciclosporin A zu addieren.

Dies biete meist eine bessere Nutzen-Risiko-Relation als systemische Kortikosteroide, hat Professor Torsten Zuberbier aus Berlin beim Welt-Allergie-Kongreß in München betont.

Mehrere Antihistaminika zu kombinieren, um eine schwer in den Griff zu bekommende Urtikaria zu kontrollieren, habe keinen Sinn, so Zuberbier auf einem vom Unternehmen UCB unterstützten Satellitensymposium weiter.

Besser sei vielmehr, die Antihistaminika-Dosis so lange zu steigern, bis die Symptomatik ausreichend beherrscht ist oder Nebenwirkungen eine weitere Dosisanhebung verbieten.

Topics
Schlagworte
Haut-Krankheiten (2011)
Dermatologie (2777)
Organisationen
UCB (315)
Krankheiten
Allergien (3050)
Wirkstoffe
Ciclosporin (189)
Personen
Torsten Zuberbier (14)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Hypertonie in jungen Jahren erhöht Risiko für den Nachwuchs

Das Alter, in dem sich ein Bluthochdruck manifestiert, beeinflusst nicht nur die persönliche Prognose eines Patienten, sondern wohl auch das Erkrankungsrisiko seiner Kinder. mehr »

Medienanamese künftig Bestandteil der U-Untersuchungen?

Schon bei Babys und Kleinkindern machen sich die Folgen übermäßigen Medienkonsums bemerkbar. Das geht aus der neuen BLIKK-Studie hervor. Pädiater reagieren besorgt. mehr »

Deutsche überschätzen Ebola-Gefahr und unterschätzen Masern

Im Mittelpunkt medialer Berichterstattung stehen meist große globale Bedrohungen wie Ebola und Zika. Doch Experten haben ganz andere übertragbare Erkrankungen im Visier. mehr »