Ärzte Zeitung, 23.07.2007

Lasertomograf für Diagnose bei Neurodermitis

JENA (ddp). Forscher aus Jena entwickeln einen Lasertomografen, der die Ursachen von Hautkrankheiten wie Neurodermitis aufklären sowie bessere Diagnosen und Therapien ermöglichen soll. Das teilt die Uni Jena mit.

Der so genannte 5D-Intravital-Tomograf soll hauteigene Bestandteile binnen Sekunden mikrometergenau erfassen, ohne dass Kontrastmittel zugegeben wird oder Hautproben entnommen werden. Das sei nicht nur für Patienten angenehmer, sondern auch für Ärzte von Vorteil.

So könnten dynamische Vorgänge in der Haut wie die Verteilung von Wirkstoffen mit großer Genauigkeit beobachtet werden. Bislang muss man dazu auf Labormodelle ausweichen. Der Tomograf soll auch zur Hautkrebs-Diagnostik verwendet werden. Prototypen sind voraussichtlich 2008 fertig.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Mehr Pneumonien unter Benzodiazepinen

Benzodiazepine sind bei Patienten, die an Morbus Alzheimer leiden, mit einer Häufung von Lungenentzündungen assoziiert. Für Z-Substanzen gilt das womöglich nicht. mehr »

Psychotherapie bei Borderline nur mäßig erfolgreich

Spezifische Psychotherapien sind bei Borderline-Patienten unterm Strich zwar wirksamer als unspezifische Behandlungen: Allerdings fällt die Bilanz in kontrollierten Studien eher mager aus. mehr »

KBV legt acht Punkte für eine Reformagenda vor

Rechtzeitig vor dem Bundestagswahlkampf und dem Start in eine neue Legislaturperiode hat die KBV ein Programm für eine moderne Gesundheitsversorgung vorgelegt. Was steht drin? mehr »