Ärzte Zeitung online, 10.02.2012

Tattoos Thema im Bundesrat

BERLIN (dpa). Der Bundesrat will über strengere Vorschriften für Tätowierfarben beraten.

"Wir sehen dringenden Handlungsbedarf", sagte Baden-Württembergs Verbraucherminister Alexander Bonde (Grüne) am Freitag.

Er brachte eine Entschließung in die Länderkammer ein, die nun in den Ausschüssen diskutiert werden soll.

Die Bundesregierung soll unter anderem aufgefordert werden, sich für eine Positivliste zugelassener Stoffe einzusetzen. Die Hersteller müssten dafür die Unbedenklichkeit ihrer Produkte nachweisen.

Gesundheitsrisiken von Farbstoffen, die teils auch als Autolack dienen, seien bisher nicht ausreichend ermittelt, kritisierte Bonde.

Auch das Bundesverbraucherministerium will bei Tattoo-Farben den Schutz vor Gesundheitsrisiken verstärken und hat das Bundesinstitut für Risikobewertung beauftragt, wissenschaftliche Kriterien dafür zu erarbeiten.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Luftschadstoffe beeinträchtigen viele Organsysteme

Die Lunge gilt zwar als Eintrittspforte für Schadstoffe aus der Luft, kurz- und langfristige Gesundheitsschäden scheinen jedoch vor allem im Herzkreislaufsystem aufzutreten. mehr »

Für die Union ist Substitution von Ärzten kein Tabu

Nichtärztliche Gesundheitsberufe sollen stärker in die Versorgung eingebunden werden, fordert die Union. Ärztepräsident Montgomery benennt die Fallstricke für solche Pläne. mehr »

Frühe ART wirkt protektiv

Die frühe antiretrovirale Therapie (ART) schützt HIV-Patienten vor schweren bakteriellen Infektionen. mehr »