Ärzte Zeitung, 21.04.2004

Antikoagulation ist bei einem Sturz pro Jahr möglich

WIESBADEN (mal). Ein einziger Sturz pro Jahr ist kein Grund, bei älteren Patienten auf eine Antikoagulation, etwa wegen Vorhofflimmerns, zu verzichten.

Setze man den Nutzen der Antikoagulation in Relation zu ihren Risiken, wozu auch Hirnblutungen bei Stürzen gehörten, überwiege bei Älteren, die im Jahr nur einmal stürzten, der Nutzen der Antikoagulation, sagte Professor Cornel C. Sieber aus Nürnberg beim Internistenkongreß.

"Wenn ich aber jemanden habe, der mehr als dreimal pro Jahr stürzt, also den klassischen Sturzpatienten, dann sieht das natürlich anders aus!" Bei rezidivierenden Stürzen sei die Antikoagulation kontraindiziert.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Welche Stoffe in Energy-Drinks wirken auf Herz und Kreislauf?

Energy-Drinks haben eine durchschlagende Wirkung: Es kommt zu signifikanten Verlängerungen des QTc-Intervalls, und der systolische Blutdruck ist erhöht. Möglicherweise ist dafür nicht nur das Koffein verantwortlich. mehr »

Das war der Ärztetag 2017 in Bildern

Das war er nun, der 120 Ärztetag in Freiburg. Unsere Bildergalerie zeigt die schönsten, spannendsten Momente des viertägigen Kongresses. mehr »

Grünes Licht für GOÄ-Reformprozess

Der Deutsche Ärztetag hat den Verhandlungsführern für die GOÄ-Reform am Donnerstagabend grünes Licht für den weiteren Novellierungsprozess gegeben. mehr »