Ärzte Zeitung, 04.08.2004

Risikofaktor fürs Herz bestätigt

Harnsäurespiegel ist mit Gefäßerkrankungen assoziiert

KUOPIO (Rö). Die Harnsäure-Spiegel im Serum sind bei Männern im mittleren Alter ein Risikofaktor, an einer kardiovaskulären Erkrankung zu sterben. Dies gilt unabhängig von anderen kardiovaskulären Risikofaktoren, die mit dem metabolischen Syndrom oder mit Gicht einhergehen.

Belegt hat dies eine prospektive Kohortenstudie an der Kuopio-Universität in Finnland (Archives of Internal Medicine 164, 2004, 1546). In der Studie hat Dr. Leo K. Niskanen 1423 Männer mittleren Alters zwölf Jahre untersucht. In der altersadaptierten Analyse waren bei Menschen mit Serum-Harnsäurespiegeln, die im oberen Drittel aller Werte zwischen 5,9 und 9,6 mg/dl lagen, die Raten für ein tödliches kardiovaskuläres Ereignis um den Faktor 2,5 erhöht.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »