Ärzte Zeitung, 22.06.2006

Jobverlust über 50 erhöht das Risiko für Herz und Hirn

NEW HAVEN (dpa). Menschen, die mit über 50 Jahren ihren Arbeitsplatz verlieren, sind verstärkt gefährdet, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu bekommen.

Die Rate dieser Ereignisse bei diesen Menschen ist mit 10,7 Prozent im Vergleich zu fünf Prozent mehr als doppelt so hoch wie bei den Menschen, die weiterarbeiten. Dies berichtet ein US-Forscherteam um Dr. William Gallo in "Occupational and Enviromental Medicine" (online vorab).

Die Forscher von der Yale Universität hatten für ihre Studie Daten eines US-Registers ausgewertet. Berücksichtigt wurden für die Auswertung die Daten von 4301 Männern und Frauen über einen Zeitraum von zehn Jahren.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So schädlich fürs Herz wie Cholesterin

Depressionen steigern bei Männern das Risiko fürs Herz ähnlich stark wie hohe Cholesterinwerte oder Fettleibigkeit. Das ergab eine aktuelle Analyse der KORA-Studie. mehr »

Den Berg im eigenen Tempo erklimmen

Medizinstudentin Solveig Mosthaf fühlt sich im Studium manchmal, als würde sie einen steilen Berg hinauf kraxeln. Sie wünscht sich mehr Planungsfreiheit – und die Möglichkeit, eigene Wege zu gehen. mehr »

Positive HPV-Serologie bringt bessere Prognose

Bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumor ist eine positive HPV-16-Serologie mit einem verbesserten Überleben assoziiert. Das bestätigt jetzt eine US-Studie. Demnach liegt die Wahrscheinlichkeit für ein Fünf-Jahres-Überleben sogar 67 Prozent höher. mehr »