Ärzte Zeitung, 11.12.2007

Herzerkrankung wird an der Wurzel gepackt

HEIDELBERG (eb). Mit elf Millionen Euro fördert das Bundesforschungsministerium in den kommenden fünf Jahren die medizinische Genomforschung. Schwerpunkt sind die molekularen Ursachen von Herzschwäche und die schnelle praktische Umsetzung des gewonnenen Wissens, teilt das Uniklinikum Heidelberg mit.

Das Netzwerk erlaube multizentrische Studien mit jeweils mehr als 1000 Patienten zu verschiedenen Formen von Herzmuskelerkrankungen - wie der linksventrikulären Hypertrophie oder dem Vorhofflimmern. Es solle die vollständige Erbinformation der Betroffenen auf Abweichungen im Bauplan untersucht werden, die Fehlfunktionen des Herzens begünstigen oder verursachen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zahl der Behandlungsfehler stagniert

Die neue Statistik der Bundesärztekammer liegt vor. Sie zeigt, wo die meisten Behandlungsfehler passierten und wie die Schlichterstelle meistens entschied. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »