Ärzte Zeitung, 14.04.2008

Sport der Mutter tut dem Herzen Ungeborener gut

SAN DIEGO (hub). Sport während der Schwangerschaft ist für das Ungeborene nicht nachteilig. Im Gegenteil haben Leibesübungen von Schwangeren gleich doppelt Vorteile: für die Mutter und für das werdende Kind. Das hat eine Pilotstudie ergeben, die beim Kongress der US-Physiologen in San Diego vorgestellt wurde. In der Studie mit zehn Schwangeren hat eine Hälfte während der Schwangerschaft Sport getrieben, die andere nicht. Herzuntersuchungen des Kindes erfolgten per Magneto- und Elektrokardiografie ab der 24. Woche: Die Herzfrequenz der Feten aktiver Mütter war deutlich geringer als die von Feten passiver Mütter. Der Unterschied in der Herzfrequenz bestand während der gesamten Schwangerschaft.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »