Ärzte Zeitung, 14.07.2008

ZUR PERSON

Michael DeBakey gestorben - Vater der Herzchirurgie

 Michael DeBakey gestorben - Vater der Herzchirurgie

NEW YORK / HOUSTON (dpa). Michael E. DeBakey, Vater der modernen Herzchirurgie, ist tot. Er starb am Freitag im Alter von 99 Jahren im Methodistischen Krankenhaus in Houston im US-Staat Texas eines natürlichen Todes, hat der "Houston Chronicle" am Samstag berichtet.

DeBakey galt mit seinen bahnbrechenden Bypass-Operationen und Herzverpflanzungen als einer der größten Chirurgen des 20. Jahrhunderts. Zu seinen Patienten gehörten Prominente wie Filmdiva Marlene Dietrich, der frühere US- Präsident Lyndon Johnson und Russlands Ex-Präsident Boris Jelzin.

Der wohl wichtigste Fortschritt, den die Medizin DeBakey verdankt, waren seine Bypass-Operationen am Herzen, die er 1964 erstmals ausführte. Insgesamt hat er in seiner Karriere mehr als 60 000 Operationen geleitet.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »