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Ärzte Zeitung online, 02.04.2009

Herzzellen können sich doch erneuern

STOCKHOLM/WASHINGTON (dpa). Entgegen bisherigen Annahmen bildet der Mensch im Lauf seines Lebens doch neue Herzzellen, allerdings nur in begrenztem Maß.

Das kann nach einer neuen Untersuchung von Forschern des Karolinska-Institutes in Stockholm als "endgültig geklärt" angesehen werden (Science 324, 2009, 98).

Die Schweden maßen für ihre Untersuchung die C

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-Belastung der Zellen. Diese geht seit dem Stopp der oberirdischen Atombombentests 1963 kontinuierlich zurück.

Auf dieser Grundlage konnten die Forscher den Isotopen-Anteil als Marker zur Altersbestimmung der Herzzellen von Menschen nutzen, die entweder vor oder nach den Atomtests auf die Welt gekommen waren. Dabei fanden sie heraus, dass sich die Herzzellen über eine Lebensspanne langsam erneuern können.

Im Alter von 25 Jahren hat die jährliche Regeneration demnach ein Prozent betragen. Bis zum 75. Lebensjahr fiel sie auf 0,45 Prozent. Insgesamt werden der Studie zufolge innerhalb eines normalen menschlichen Lebens weniger als die Hälfte aller Herzzellen erneuert. Dieses Faktum solle "therapeutisch genutzt werden", meinten die Forscher. Das Herz gilt als eines der am wenigsten regenerativen Organe des Menschen.

Der Artikel erscheint in der Fachzeitschrift "Science"

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