Ärzte Zeitung online, 02.02.2010

Jeder dritte Klinik-Patient ist ein Notfall

WIESBADEN (dpa). Mehr als jeder dritte Krankenhaus-Patient in Deutschland ist ein Notfall. Am häufigsten wurden diese 6,3 Millionen Patienten im Jahr 2008 wegen Kreislauferkrankungen in ein allgemeines Krankenhaus eingewiesen, gefolgt von Verletzungen und Vergiftungen.

Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden berichtet, waren unter den Krankheiten des Kreislaufsystems Herzversagen und Hirninfarkt am häufigsten. Die meisten Notfall-Patienten mit einer Verletzung hatten sie sich am Kopf - also am Schädel oder Hirn - zugezogen.

Die meisten der insgesamt 16,9 Millionen Krankenhaus-Patienten (9,4 Millionen) wurde regulär von einem Arzt eingewiesen. 600 000 Frauen kamen wegen der Geburt ihres Kindes ins Krankenhaus. Ebenso viele wurden aus einer anderen Klinik verlegt. Die Zahlen entsprächen in etwa denen der Vorjahre, teilten die Statistiker mit.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Adiopositas-Op nötig, aber Kasse will nicht zahlen

Wenn der Antrag eines Adipositas-Patienten auf eine bariatrische Operation abgelehnt wird, bringt das Ärzte in eine schwierige Situation. Denn oft verschlechtert sich der Zustand des Betroffenen. mehr »

Immer mehr Nichtraucher erkranken an Lungenkrebs

In US-Kliniken tauchen immer häufiger Nichtraucher mit Lungenkrebs auf, vor allem Frauen sind betroffen. Das könnte am Passivrauchen liegen. mehr »

Wer nicht hören will, den soll die Kita künftig melden

Prävention mit Drohgebärden: Künftig will das Bundesgesundheitsministerium nicht nur mit Bußgeld drohen, sondern auch die Kitas einspannen, um die Verweigerer einer verpflichtenden Impfberatung herauszufischen. mehr »