Ärzte Zeitung, 22.10.2010

Projekte zu herzoperierten Kindern gefördert

FRANKFURT/MAIN (eb). Mit dem Gerd Killian-Fonds fördert die Deutsche Herzstiftung (DHS) gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Kardiologie (DGPK) Forschungsvorhaben auf dem Gebiet der angeborenen Herzfehler. Zwei Projekte wurden jetzt mit der Gerd Killian-Projektförderung ausgezeichnet, die mit insgesamt 60 000 Euro dotiert ist.

Einer der Prämierten ist Privatdozent Joachim Eichhorn vom Uniklinikum Heidelberg. Er untersucht das operative Verfahren zur Schaffung einer "Fontan-Zirkulation" bei Kindern mit univentrikulärem Herzen, bei denen nur eine Herzkammer funktioniert. Ziel ist, Informationen für die Verbesserung der Therapie zu gewinnen. Dr. Oliver Miera vom Deutschen Herzzentrum Berlin untersucht, inwiefern sich die Verträglichkeit von Blutkonserven für Säuglinge und Kinder nach einer Herzoperation durch spezielle Reinigungsverfahren verbessern lässt und infolgedessen Komplikationen zu verringern sind.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »