Ärzte Zeitung, 17.01.2011

Hydroxyurea senkt Sterberate bei Anämie

ORLANDO (ple). Kinder mit einer Sichelzellanämie profitieren einer brasilianischen klinischen Studie zufolge von einer Behandlung mit Hydroxyurea.

Bei der Auswertung der Daten von insgesamt 224 Kindern zwischen 3 und 18 Jahren fanden die Hämatologen heraus, dass Studienteilnehmer, die nicht mit Hydroxyurea behandelt wurden, im Vergleich zur Kindern mit dieser Behandlungsform ein 4,6-fach höheres Sterberisiko hatten.

In der Studie lebten im Alter von 18 Jahren noch mehr als 97 Prozent der Kinder mit Hydroxyurea-Therapie, in der Vergleichsgruppe ohne diese Behandlung noch 66,3 Prozent.

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