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Ärzte Zeitung online, 26.07.2011

1,2 Millionen für Forschung zu Soja-Isoflavonen

KÖLN (eb). Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert vier eng aufeinander abgestimmte Forschungsprojekte zu Soja-Isoflavonen mit insgesamt 1,2 Millionen Euro. Damit soll Erkenntnisse gewonnen werden, welche Effekte Soja-Isoflavone auf die Gesundheit haben.

Soja-Isoflavone sind als Nahrungsergänzungsmittel im Handel und werden mit positiven Effekten auf die Gesundheit beworben. Trotz intensiver Forschung in den letzten Jahren sind ihre Wirkungen bis heute jedoch unklar, meldet die Sporthochschule Köln.

Ist es für die Wirkung der Isoflavone von Bedeutung, ob sie in einer frühen oder späten Lebensphase aufgenommen werden? Welche Bedeutung haben dabei westliche Lebensgewohnheiten, etwa ein hoher Anteil an Fett im Essen?

Treten die Isoflavone in Wechselwirkung mit körpereigenen Östrogenen? Was ist bei der Übertragung von tierexperimentell gewonnenen Daten auf den Menschen zu beachten? Beeinflussen Isoflavone epigenetische Mechanismen wie die Methylierung der DNA und verändern dadurch die Genexpression?

Diese und andere Fragen sollen in den kommenden drei Jahren beantwortet werden. Die beteiligten universitären und nicht-universitären Forschungseinrichtungen sind die Deutsche Sporthochschule Köln, die Technische Universität Dresden, die Universität Würzburg, das Deutsche Krebsforschungszentrum Heidelberg sowie das Max Rubner-Institut in Karlsruhe, heißt es in der Mitteilung der Sporthochschule.

Die Senatskommission zur gesundheitlichen Beurteilung von Lebensmitteln (SKLM) der DFG verfolge die Aktivität des Forschernetzwerkes mit großem Interesse und werde die Ergebnisse in ihre Beratungen einbeziehen.

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