Ärzte Zeitung, 23.04.2012

Schlafapnoe steht in Beziehung zur Koronarverkalkung

MANNHEIM (ob). Bei Menschen im Alter über 50 Jahre ist das Schlafapnoe-Syndrom mit der Entwicklung einer Arterienverkalkung assoziiert, und zwar unabhängig von anderen Risikofaktoren für eine Herz-Kreislauf-Erkrankung.

In der Heinz Nixdorf RECALL Studie haben Wissenschaftler Daten von 1.524 Personen ausgewertet. Schlafbezogene Atemstörungen, definiert als mehr als 15 Episoden einer starken Verringerung des Atmungsflusses (Hypopnoe) oder von Atemstillständen (Apnoe) pro Stunde, wurden bei 22,3 Prozent aller Teilnehmer registriert (29,1 Prozent der Männer und 15,6 Prozent der Frauen).

Die Häufigkeit stieg bei beiden Geschlechtern mit dem Alter an. Das Ausmaß der Verkalkung der Koronargefäße wurde mit dem sogenannten Agatston-Score gemessen.

Der koronare Kalkgehalt stand in klarem Zusammenhang mit dem Ausmaß der Atemstörungen: Bei Männern ohne nächtliche Atemstörungen war der Verkalkungswert wesentlich niedriger als bei Männern mit sehr schweren Atemstörungen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So viel jünger und attraktiver macht Facelifting

Wer sein Gesicht straffen lässt, will in der Regel jünger und dynamischer aussehen. Das scheint tatsächlich zu klappen. mehr »

Niedrig dosiert starten und langsam erhöhen!

Die neue Gesetzeslage zur Verordnung von Cannabis auf Kassenkosten ist beim Schmerz- und Palliativtag begrüßt worden. Ärzte mit Erfahrung mit Cannabinoiden loben vor allem den Erhalt der Therapiefreiheit. mehr »

Schnelltests - meist ein Fall für die GOÄ

Schnell und medizinisch sinnvoll – aber von gesetzlichen Krankenkassen meist nicht bezahlt: Laborschnelltests liegen im Trend. Für Hausärzte sind sie oft auch eine Selbstzahler-Option. mehr »