Kardiologie

Sammeln Sie CME-Punkte - 30 Tage kostenlos mit e.Med
Modul: Diabetes und Herzinsuffizienz – Update 2017

Weitere Module zu anderen Themen auf der Startseite unserer Sommerakademie

Thrombose/Schlaganfall

Sammeln Sie CME-Punkte - 30 Tage kostenlos mit e.Med
Modul: Thromboembolische Ereignisse bei Adipositas – Leitsymptome schwerer erkennbar

Weitere Module zu anderen Themen auf der Startseite unserer Sommerakademie
Ärzte Zeitung online, 25.05.2012

FIFA fordert Defibrillatoren für allen Stadien

BUDAPEST (dpa). Als Konsequenz aus den jüngsten Fällen von plötzlichem Herztod will die medizinische Abteilung der FIFA einen Defibrillator zur Pflicht in jedem Fußballstadion machen.

"Wenn Sie nur ein einziges Wort mit nach Hause nehmen, dann soll es Defibrillator sein. Hier kann es um Leben oder Tod gehen", sagte Dr. Michel D'Hooghe, Vorsitzender der medizinischen Kommission des Fußball-Weltverbandes und Mitglied im Exekutivkomitee, am Donnerstag in Budapest nach der zweiten medizinischen Konferenz der FIFA.

Der Belgier bezeichnete es als "Muss, einen automatischen Defibrillator am Spielfeld zu haben". Der englische Profi Fabrice Muamba war nach seinem Zusammenbruch im Viertelfinale des englischen Pokals am 17. März noch auf dem Platz mit einem Defibrillator behandelt worden.

Obwohl er 78 Minuten lang keinen Herzschlag hatte, überlebte er. Im April starb der italienische Zweitliga-Profi Piermario Morosini nach einem Kollaps auf dem Spielfeld.

In Deutschland ist bereits bei jedem Profispiel ein Defibrillator im Stadion vorhanden. Die FIFA hat nun eine Untersuchung von Herzstillstand-Fällen begonnen und die Mannschaftsärzte aller Nationalteams aufgefordert, am Aufbau einer weltweiten Datenbank mitzuarbeiten.

Demnach habe es in den vergangenen fünf Jahren 84 Fälle von plötzlichem Herztod im Fußball gegeben, sagte D'Hooghe. Und nur in 20 Prozent der Fälle sei ein Defibrillator im Stadion gewesen.

[27.05.2012, 13:59:57]
Karl-Georg Vaith 
Wieviel Herz-Kreislaufgeschädigte wurden im Fußballstadion festgestellt ?

Das Risiko aufgrund eines Gegentores oder bei weiteren fußballerischen Komplikationen einen Herzstillstand zu erleiden, ist leider pathologisch hoch.
Gerade die Feststellung von Blutdruckspitzen, birgt für HK-Pat. immer eine Gefahr.
Die >Forderung nach Defibrillatoren> im Fußballstadion hätte schon viele Menschenleben gerettet, aber ist oft an den Kosten gescheitert.
Da bezahlt man den Fußball-Profis ein Millionengehalt, aber für eine erste Hilfe mit einem Defibrillator hat man kein Geld.
Jeder Besucher mit Stehplatz oder VIP-Service hat hier Anspruch darauf.
 zum Beitrag »

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Epidemiologische Kaffeesatzleserei?

Verursacht oder verhindert der Konsum von Kaffee Krankheiten? Die Klärung solcher Fragen zur Ernährung ist methodisch ein richtiges Problem. mehr »

Trotz Budgetierung gute Chancen auf Mehrumsatz

Seit vier Jahren steht das hausärztliche Gespräch als eigene Leistung im EBM (03230) . Immer wieder ist daran herumgeschraubt worden. mehr »

Erstmals bekommt ein Kind zwei Hände verpflanzt

Ein achtjähriger Junge mit einer tragischen Krankheitsgeschichte bekommt zwei neue Hände. Die Op ist ein voller Erfolg: Anderthalb Jahre später kann er schreiben, essen und sich selbstständig anziehen. mehr »