Ärzte Zeitung, 13.07.2007

Sommerakademie 2007

Der Bauchumfang sollte bei Männern unter 94 cm liegen

Der BMI hat weitgehend ausgedient, wenn es darum geht, das kardiovaskuläre Risiko bei Übergewichtigen zu beurteilen. Denn entscheidend ist nicht nur, wie viele überschüssige Pfunde man hat, sondern wo man sie mit sich trägt.

Am gefährlichsten ist es, wenn sich überschüssiges Fett um die inneren Organe sammelt. Denn dieses intra-abdominelle Fett sondert vermehrt veresterte Fettsäuren ins Blut ab und erhöht die Konzentration von besonders atherogenen kleinen dichten LDL-Partikeln.

In Studien war die Intima media der Karotiden umso dicker, je mehr Bauchfett jemand hatte. Um die Menge abzuschätzen, genügen ein Maßband und ein Blick auf die Triglyzeridwerte. Mehr als 94 cm Taillenumfang sollten es bei Männern nicht sein, bei Frauen nicht mehr als 80 cm. Liegen zugleich die Triglyzeridwerte über 180 mg/dl, ist der erhöhte Hüftumfang auf intra-abdominelles und nicht auf subkutanes Fett zurückzuführen. (mut)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »

Kollege Computer, übernehmen Sie!

Eine computer-basierte Verhaltenstherapie kann Insomnie-Patienten den Schlaf zurückgeben. Der Erfolg ist ähnlich gut wie durch menschliche Therapeuten, bescheinigt ein kalifornischer Professor. mehr »

Kein frisches Geld in Sicht

Die umfassende Studien-reform soll zunächst ohne zusätzliches Geld auskommen. Darauf haben sich Bund und Länder geeinigt, wie aus dem vertraulichen Papier hervorgeht. mehr »