Ärzte Zeitung, 13.01.2009

Synthetisches HDL bald als Arzneimittel?

CHICAGO (hub). Forscher der Northwestern University in den USA haben künstliches HDL hergestellt. Dazu haben sie bestimmte Lipide und Proteine an Gold-Nanopartikel gebunden. Die Größe der entstandenen Partikel entspreche mit einem Durchmesser von 18 Nanometern jener von natürlichem HDL.

Auch die Oberfläche sei ähnlich. Das synthetische HDL ahme die Funktion seines natürlichen Vorbildes nach, hat die Universität mitgeteilt. Bei Hypercholesterinämie den HDL-Wert nach oben zu treiben, gelinge meist nur schwer. Mit dem synthetischen HDL könnte sich hier langfristig eine Option bieten.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »