Mittwoch, 22. Mai 2013
Ärzte Zeitung, 22.01.2013

Mipomersen

Lipidsenker mit kontroverser Bewertung

LONDON. Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) hat sich im Dezember 2012 in einer negativen Empfehlung gegen eine Zulassung des Lipidsenkers Mipomersen für die Behandlung bei homozygoter Familiärer Hypercholesterinämie (FH) ausgesprochen.

Ein Beraterausschuss der US-Behörde FDA hatte dagegen kürzlich mehrheitlich für eine Zulassung votiert.

Mipomersen ist ein sogenanntes Antisense-Oligonukleotid (ASO), das die Messenger-RNA für die Synthese von Apolipoprotein B (Apo B) in der Leber blockiert.

Apo B ein wichtiger Baustein von Lipoproteinen wie LDL und VLDL. Wird weniger Apo-B gebildet, sinkt die Konzentration dieser atherogenen Lipoproteine im Blut. (ob)

| Share

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Top-Meldungen

Demenzrisiko: Essen wie Gott in Südfrankreich lohnt sich

Viel Fisch, Obst, Gemüse, Olivenöl - die mediterrane Diät wirkt auch außerhalb von Südeuropa und scheint eine wahre Allzweck­waffe zu werden. Denn US-Forscher haben herausgefunden, dass sie dem Gedächtnis hilft - bloß nicht bei Diabetikern. mehr »

Zwangsbehandlung: Die Stolperfallen bleiben

Seit drei Monaten gelten neue Regelungen zur Zwangsbehandlung. Doch damit hat der Gesetz­geber längst nicht alle Probleme beseitigt. Er hat sogar neue geschaffen. Und die größte Stolperfalle steckt im Landesrecht. mehr »

Gefährdete Mütter: Erst das Baby, dann bipolare Störung

Jede siebte Mutter wird in den ersten Wochen nach der Geburt ihres Kindes psychisch auffällig. Häufig sind Depressionen, Angst­störungen aber auch bipolare Erkrankungen, wie eine neue US-Studie zeigt. mehr »