Ärzte Zeitung, 01.07.2015

DGE

Neuauflage der "Leitlinie Fett kompakt"

BONN. Die "Leitlinie Fett kompakt" bietet einen Überblick zu den wichtigsten Aussagen der im Januar aktualisierten evidenzbasierten DGE-Leitlinie "Fettzufuhr und Prävention ausgewählter ernährungsmitbedingter Krankheiten", teilt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) mit.

Für die Prävention seien sowohl die Qualität als auch die Quantität des verzehrten Fetts von Bedeutung. Die neu aufgelegte Broschüre umfasse insgesamt 7 Kapitel, die etwa das methodische Vorgehen, die zusammengefasste Evidenzlage und Tipps für die Praxis vorstellen.

Die Bedeutung von Art und Menge der Fettzufuhr im Hinblick auf die Prävention von Adipositas und die ernährungsmitbedingten Krankheiten Diabetes mellitus Typ 2, Fettstoffwechselstörungen, Bluthochdruck, Metabolisches Syndrom, Koronare Herzkrankheit, Schlaganfall und Krebskrankheiten stellt Kapitel 4 dar, heiß es in der Mitteilung der DGE.

Ein beispielhafter Tagesspeisenplan verdeutliche praxisnah, wie bei den Mahlzeiten die Zufuhr mehrfach ungesättigter Fettsäuren erhöht und gesättigte Fettsäuren eingespart werden könnten. Das Glossar im Anhang erläutere die wichtigsten Fachbegriffe. (eb)

Die 52-seitige Broschüre "Leitlinie Fett kompakt"mit Informationen zu praxisnahen Empfehlungen für die Primärprävention ist unter Artikel-Nr. 130060 (ISBN 978-3-88749-213-3) für 4,80 € zuzgl. Versandkosten erhältlich beim DGE-MedienService, www.dge-medienservice.de; info@dge-medienservice.de

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Personal-Notstand auf deutschen Intensivstationen

Auf deutschen Intensivstationen fehlen mehr als 3000 Spezialpflegekräfte. Die Krankenhäuser wollen reagieren. Das Personal denkt über einen Großstreik nach. mehr »

HIV-Impfung generiert Immunantwort

Eine Impfung gegen HIV ist in frühen klinischen Studien. Erste Ergebnisse sind positiv. mehr »

Warum die Putzhilfe glücklich macht

Putzen, Wäsche waschen, Kochen: Viele Menschen empfinden all das als nervige Pflichten. Wer Geld hat, kann andere für sich arbeiten lassen - und fühlt sich dann zufriedener. Das haben Forscher herausgefunden. mehr »