Ärzte Zeitung, 28.10.2004

KHK bei Parodontose häufig

Wahrscheinlich triggern Keime die Herzerkrankung

LIEGE (ple). Belgische Wissenschaftler haben eine Bestätigung für den vermuteten Zusammenhang von Parodontose und koronarer Herzkrankheit (KHK) gefunden.

In ihrer Studie mit mehr als 100 Patienten mit KHK und über 60 Patienten ohne KHK hatten 91 Prozent der herzkranken Patienten eine schwere Parodontose. In der Vergleichsgruppe waren es nur 66 Prozent.

Wie die amerikanische Academy of Periodontology mitteilt, beeinflußt Parodontose wahrscheinlich die KHK-Entstehung und die Schwere der Erkrankung. Zudem erhöhe sie das Risiko für Herzinfarkt. Möglicherweise trügen Infektionen durch Keime aus der Mundhöhle dazu bei.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Hypertonie in jungen Jahren erhöht Risiko für den Nachwuchs

Das Alter, in dem sich ein Bluthochdruck manifestiert, beeinflusst nicht nur die persönliche Prognose eines Patienten, sondern wohl auch das Erkrankungsrisiko seiner Kinder. mehr »

Medienanamese künftig Bestandteil der U-Untersuchungen?

Schon bei Babys und Kleinkindern machen sich die Folgen übermäßigen Medienkonsums bemerkbar. Das geht aus der neuen BLIKK-Studie hervor. Pädiater reagieren besorgt. mehr »

Deutsche überschätzen Ebola-Gefahr und unterschätzen Masern

Im Mittelpunkt medialer Berichterstattung stehen meist große globale Bedrohungen wie Ebola und Zika. Doch Experten haben ganz andere übertragbare Erkrankungen im Visier. mehr »