Ärzte Zeitung, 23.01.2008

Mehr bewegen heißt, länger zu leben

Intensives Training bringt am meisten / Auch moderates Training nützt

BETHESDA (hub). Sich mehr zu bewegen bringt wirklich etwas, hat eine große US-Studie erneut belegt (Arch Int Med 167, 2007, 2453).

In der Studie profitierten alle Menschen, die Sport trieben.

Von über 250 000 Männern und Frauen von 50 bis 70 Jahren hatten diejenigen die niedrigste Sterberate, die an den meisten Wochentagen 30 Minuten moderat Sport trieben: In der Studie war ihre Sterberate 27 Prozent geringer als die von Stubenhockern. Wer mindestens dreimal 20 Minuten die Woche kräftig und intensiv Sport trieb, dessen Risiko war 32 Prozent geringer.

Aber auch Menschen, die sich weniger bewegten, profitierten im Vergleich zu Bewegungsmuffeln: Ihre Sterberate war noch um 19 Prozent geringer. Wenig Sport ist also besser als gar kein Sport.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Welche Stoffe in Energy-Drinks wirken auf Herz und Kreislauf?

Energy-Drinks haben eine durchschlagende Wirkung: Es kommt zu signifikanten Verlängerungen des QTc-Intervalls, und der systolische Blutdruck ist erhöht. Möglicherweise ist dafür nicht nur das Koffein verantwortlich. mehr »

Das war der Ärztetag 2017 in Bildern

Das war er nun, der 120 Ärztetag in Freiburg. Unsere Bildergalerie zeigt die schönsten, spannendsten Momente des viertägigen Kongresses. mehr »

Grünes Licht für GOÄ-Reformprozess

Der Deutsche Ärztetag hat den Verhandlungsführern für die GOÄ-Reform am Donnerstagabend grünes Licht für den weiteren Novellierungsprozess gegeben. mehr »