Ärzte Zeitung, 09.07.2008

Grüner Tee bessert Funktion des Endothels

NEU-ISENBURG (ikr). Nicht nur schwarzer Tee, sondern auch grüner Tee hat offenbar einen günstigen Effekt auf die Endothelfunkion und somit auf das kardiovaskuläre Risiko. Das haben griechische Forscher jetzt anhand der Fluss-assoziierten Dilatation (FMD) der Brachialis-Arterie nachgewiesen. Das ist ein mittlerweile häufig genutzter Test zur Beurteilung der Endothelfunktion.

Die Kollegen haben bei 14 gesunden jungen Männern die FMD gemessen. Sie tranken entweder 6 g grünen Tee, 125 mg Koffein oder heißes Wasser. Die FMD-Messungen erfolgten vor sowie 30, 90 und 120 Minuten nach dem Trinken.

Nach dem Genuss von grünem Tee hatte sich die FMD signifikant um 3,7 Prozent erhöht und mit Koffein nicht-signifikant um 1,7 Prozent (European Journal of Cardiovascular Prevention and Rehabilitation 15, 2008, 300).

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Welche Stoffe in Energy-Drinks wirken auf Herz und Kreislauf?

Energy-Drinks haben eine durchschlagende Wirkung: Es kommt zu signifikanten Verlängerungen des QTc-Intervalls, und der systolische Blutdruck ist erhöht. Möglicherweise ist dafür nicht nur das Koffein verantwortlich. mehr »

Das war der Ärztetag 2017 in Bildern

Das war er nun, der 120 Ärztetag in Freiburg. Unsere Bildergalerie zeigt die schönsten, spannendsten Momente des viertägigen Kongresses. mehr »

Grünes Licht für GOÄ-Reformprozess

Der Deutsche Ärztetag hat den Verhandlungsführern für die GOÄ-Reform am Donnerstagabend grünes Licht für den weiteren Novellierungsprozess gegeben. mehr »