Ärzte Zeitung, 10.03.2009

Erhöhung des HDL allein reicht nicht aus

BASEL (Rö). Zur Prävention kardiovaskulärer Ereignisse durch lipidmodifizierende Therapie bleibt die LDL-Cholesterin-Senkung das primäre Ziel.

Nur das HDL-Cholesterin zu erhöhen reduziert nicht das Risiko für symptomatische kardiovaskuläre Erkrankungen sowie für die Letalität an diesen Erkrankungen oder die Gesamtsterberate. Das geht aus einer Metaanalyse von 108 Studien mit fast 300 000 Teilnehmern hervor, die alle ein erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse hatten.

Dr. Matthias Briel, Universitätsklinik Basel (BMJ 338, 2009, b92)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »