Ärzte Zeitung, 14.04.2009

Koronarkalk verbessert KHK-Risikoabschätzung

Durch nichtinvasive Quantifizierung des Koronarkalks lässt sich die individuelle KHK-Risikostratifizierung - also die Vorhersage kardiovaskulärer Ereignisse - weiter verbessern. Zu diesem Ergebnis kommt eine Arbeitsgruppe um Professor Rainer Erbel aus Essen auf Basis von neuen Daten der "Heinz Nixdorf Recall Studie".

In dieser prospektiven Kohortenstudie ist bei 4487 initial gesunden Männern und Frauen die Häufigkeit von kardiovaskulären Ereignissen analysiert worden - unter anderem in Abhängigkeit vom per Elektronenstrahl-CT gemessenen Koronarkalk. Vor allem bei Personen, die nach klassischer Beurteilung ein mittleres KHK-Risiko hatten, wurde die Prädiktion verbessert: Unter ihnen konnten 14 Prozent aufgrund eines hohen Kalk-Scores als Hochrisiko-Personen identifiziert werden, andererseits über 60 Prozent aufgrund eines niedrigen Scores als "Low-risc"-Personen eingestuft werden. (ob)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »

Kollege Computer, übernehmen Sie!

Eine computer-basierte Verhaltenstherapie kann Insomnie-Patienten den Schlaf zurückgeben. Der Erfolg ist ähnlich gut wie durch menschliche Therapeuten, bescheinigt ein kalifornischer Professor. mehr »

Kein frisches Geld in Sicht

Die umfassende Studien-reform soll zunächst ohne zusätzliches Geld auskommen. Darauf haben sich Bund und Länder geeinigt, wie aus dem vertraulichen Papier hervorgeht. mehr »