Ärzte Zeitung, 22.04.2009

Omega-3-Fettsäuren nach Infarkt ohne Vorteil

MANNHEIM (eb). Omega-3-Fettsäuren nach einem Herzinfarkt bringen keinen Nutzen. Das ist das Ergebnis einer Studie von Professor Jochen Senges vom Klinikum Ludwigshafen. An der Doppelblind-Studie haben 3827 Herzinfarkt-Patienten aus 104 Zentren in Deutschland teilgenommen.

Die Teilnehmer erhielten eine Leitlinien-gerechte Therapie und zusätzlich Omega-3-Fettsäuren oder Placebo. Weder beim primären Endpunkt, dem plötzlichen Herztod, noch bei Sterberate, Reinfarkt, Schlaganfall, Herzrhythmus-Störungen, Bypass und Katheter-Op, dem sekundären Endpunkt, gab es einen Unterschied.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Sind Computer bald die besseren Therapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »

Kollege Computer, übernehmen Sie!

Eine computer-basierte Verhaltenstherapie kann Insomnie-Patienten den Schlaf zurückgeben. Der Erfolg ist ähnlich gut wie durch menschliche Therapeuten, bescheinigt ein kalifornischer Professor. mehr »

Kein frisches Geld in Sicht

Die umfassende Studien-reform soll zunächst ohne zusätzliches Geld auskommen. Darauf haben sich Bund und Länder geeinigt, wie aus dem vertraulichen Papier hervorgeht. mehr »