Ärzte Zeitung, 29.06.2010

Medizin allein reicht nicht gegen Herzinfarkt

HAMBURG (eb). Anstrengungen, die Rate kardiovaskulärer Erkrankungen zu vermindern, müssen über das rein Medizinische hinausgehen. Einbezogen werden müssen psychologische, soziale und Umwelteinflüsse, die das kardiovaskuläre Risiko der Menschen betreffen. Das ist die Quintessenz von Forschungen, die bei einem Workshop zum Kongress der Europäischen Atherosklerose Gesellschaft in Hamburg vorgestellt worden sind. Dr. Eric Brunner vom University College in london im Vereinten Königreich hatte sich auf sozioökonomische Daten aus der Whitehall I-Studie bezogen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Medikamente auch einmal beherzt absetzen!

Viele Ärzte scheuen sich, Medikamente abzusetzen - obwohl sie wissen, dass dies Patienten oft hilft. Neuseeländische Wissenschaftler haben zwei paradoxe Gründe dafür gefunden. mehr »

Geht's auch etwas modischer in der Klinik?

Unsere Bloggerin Dr. Jessica Eismann-Schweimler hat Verständnis für die Klinik-Kleidungsvorschriften. Doch mit ein klein wenig Fantasie könnte man auch den unvermeidlichen Kasack hübscher gestalten, meint sie. mehr »

Sport im Alter schützt vielleicht vor Demenz

Dass Sport nicht Mord bedeutet, wissen Forscher schon lange. Jetzt haben Alters- und Sportwissenschaftler messen können, wie Sport das Gehirn im Alter verändert. Dient Fitness als Demenzprävention? mehr »