Ärzte Zeitung, 21.09.2011

Rauschtrinkende Mäuse schädigen ihre Gefäße

BOSTON (hkj). Rauschtrinken erhöht das Risiko für Atherosklerose. Das haben US-Forscher im Tierversuch belegt (Artherosclerosis 2011; online 19. September).

Bei Mäusen haben sie Parameter wie LDL-Blutkonzentration und Bildung atherosklerotischer Plaques untersucht. Eine bestimmte Menge Alkohol wurde einer Gruppe täglich zugeführt, um Rauschtrinken zu simulieren.

Eine zweite Gruppe erhielt die Menge binnen zwei Tagen. Nach vier Wochen waren bei Mäusen mit Rauschtrinken die atherosklerotischen Plaquevolumina gestiegen, Makrophagen hatten sich bei den Tieren vermehrt in den Gefäßen abgelagert.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »