Ärzte Zeitung, 10.01.2012

Infarktrisiko nach Tod eines Angehörigen

BOSTON (eis). Nach Verlust eines nahen Angehörigen haben Menschen ein stark erhöhtes Herzinfarkt-Risiko.

Das hat eine Fallkontroll-Studie in den USA mit 1985 Herzinfarkt-Patienten ergeben (Circulation 2012; online 9. Januar). 270 Patienten waren vom Infarkt in der Trauerphase getroffen worden.

Die Herzinfarktrate war binnen 24 Stunden nach einem traurigen Ereignis im Vergleich zu anderen Tagen im Sechsmonatszeitraum vor einem Infarkt 21-fach erhöht, in der ersten Trauerwoche war das Risiko sechsfach erhöht.

Seelische Belastung erhöht Herzfrequenz, Blutdruck und -Gerinnungsneigung, so die Forscher.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »