Ärzte Zeitung, 22.11.2012

US-Studie

Jobverlust erhöht Gefahr für Herzinfarkt

Arbeitslosigkeit treibt das Infarktrisiko älterer Menschen ähnlich hoch wie das Rauchen.

DURHAM. Arbeitslosigkeit ist ein deutlicher Risikofaktor für Herzinfarkt, berichten Forscher des Duke Clinical Research Institute in den USA (Arch Intern Med 2012; online 19. November).

Sie haben Daten von über 13.000 Probanden im Alter von 51 bis 75 analysiert, die von 1992 bis 2010 regelmäßig befragt worden waren. In dieser Zeit gab es bei den Probanden etwa 1000 Herzinfarkte.

Herzinfarkte waren in der Zeit nach Jobverlust deutlich häufiger (27 Prozent). Wer seine Arbeit viermal oder öfter verloren hatte, hatte ein um 63 Prozent erhöhtes Risiko. Rauchen erhöhte das Infarktrisiko um 44 Prozent. (eis)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Mehr Metastasen

Immer mehr Männer mit Prostatakrebs in den USA haben schon bei der Diagnose Metastasen. Ihr Anteil hat sich fast verdoppelt. Auch die Inzidenz solcher Tumoren nimmt zu. mehr »

Deutsches Defizit

Diabetes-Prävention, Strategien gegen Polypharmazie, digitale Versorgungsangebote: Neue Initiativen gibt es zuhauf. Doch Patienten müssen davon wissen. Genauo daran hapert es aber. mehr »

"Einfache Ersttherapie ist für fast alle Patienten möglich"

Die antiretrovirale Therapie ist bei neu diagnostizierter HIV-Infektion stets angezeigt, und zwar unabhängig vom Stadium der Infektion oder der Helferzellzahl. mehr »