Ärzte Zeitung online, 14.01.2011

Herzinsuffizienz: Candesartan toppt Losartan in neuer Registerstudie

An Herzinsuffizienz erkrankte Patienten lebten im Falle einer Behandlung mit Candesartan länger als bei einer Therapie mit Losartan, ergab die Analyse von Daten eines schwedischen Registers. Die Meinung über die Beweiskraft dieses Ergebnisses ist jedoch geteilt.

Herzinsuffizienz: Candesartan toppt Losartan in neuer Registerstudie

Das Herz im Blick: Schwedische Wissenschaftler haben zwei Sartane bei Herzinsuffizienz verglichen.

© Sebastian Kaulitzki / fotolia.com

STOCKHOLM (ob). AT1-Rezeptorantagonisten (Sartane) reduzierten - allein oder in Kombination mit ACE-Hemmern gegeben - in Studien bei Patienten mit Herzinsuffizienz Mortalität und Klinikeinweisungen infolge ihrer Herzerkrankung.

Sartane sind allerdings nicht unbedingt alle gleich. Anhaltspunkte für mögliche Unterschiede sind nach Ansicht einer schwedischen Arbeitsgruppe um Dr. Lars H. Lund aus Stockholm etwa in tierexperimentellen Untersuchungen oder auch -Studien zur antihypertensiven Wirksamkeit zu finden.

Gilt es Unterschiede auch mit Blick auf die Herzinsuffizienz? Die Antwort könnte ein Direktvergleich unterschiedlicher Sartane in randomisierten prospektiven Doppelblindstudien liefern. Solche Studien gibt es aber mangels Interesse der pharmazeutischen Unternehmen leider nicht.

Notgedrungen haben die Forscher um Lund deshalb den zweitbesten Weg gewählt und die Daten eines großen Herzinsuffizienz-Registers in Schweden zur Klärung herangezogen (JAMA 2011; 305: 175).

Darin waren zum Zeitpunkt der Analyse Daten von 30.254 Patienten mit Herzinsuffizienz gespeichert, von denen 5139 etwa je zur Hälfte eine Behandlung mit Candesartan oder Losartan erhalten hatten.

Gemessen an der Gesamtsterberate schien Candesartan die bessere Therapie gewesen zu sein: Nach einem Jahr lebten von den damit behandelten Patienten noch 90 Prozent und nach fünf Jahren noch 61 Prozent. Für Losartan ergaben sich dagegen deutlich niedrigeren Überlebensraten: 83 Prozent nach einem Jahr und 44 Prozent nach fünf Jahren.

Anders als in randomisierten Studien wiesen beide Patientenkollektive - wie in einer Beobachtungsstudie nicht anders zu erwarten - große Unterschiede auf, was etwa Alter, Schweregrad der Erkrankung oder Begleittherapien betrifft.

Die schwedischen Forscher haben sich bemüht, diese Unterschiede nach allen Regeln der Kunst mit statistischen Methoden analytisch zu bereinigen. Sie halten ihre Daten deshalb für einigermaßen "robust".

Andere Experten dürften weniger überzeugt sein, dass die beobachteten Assoziationen mit der Mortalität Ausdruck eines wirklichen Unterschieds zwischen beiden Sartanen ist.

Sie können auf die Limitierung jeder Beobachtungsstudie verweisen, dass unerkannt gebliebene Einflussfaktoren einen "verzerrenden" Einfluss auf das Ergebnis gehabt haben können.

Ganz ausschließen können und wollen Lund und seine Kollegen das auch nicht. Sie konzedieren, dass randomisierte kontrollierte Studien idealerweise die beste Lösung zur Klärung wären. Realistischerweise ist darauf aber nicht zu hoffen.

Vor einer Änderung von Therapieentscheidungen rät das Forscherteam deshalb dazu, zunächst abzuwarten, ob sich zumindest aus Daten anderer großer Register eine "stützende Evidenz" für die beobachteten Unterschiede zwischen beiden Sartanen ergibt.

[16.01.2011, 20:55:46]
Dr. Nabil Deeb 
Berücksichtigung der Polyphänie , Pathophysiologie , Pharmako - Kinetik , Pharmakodynamik und Genetik-Untersuchungen in den medizinischen Studien der Kardiologie . !!!



Nabil DEEB
Arzt – Physician – Doctor
PMI-Registered Doctors'Association
53140 Bonn / GERMANY


Die Kollegen in Cambridge haben in ihrer Studie im Lancet (2010; doi: 10.1016/S0140- 6736(10)62003-X ) bezüglich der Hypertonie-Diagnostik und -Behandlung die Polyphänie , Pathophysiologie , Pharmako - Kinetik , Pharmakodynamik und Genetik-Untersuchungen nicht ausreichend berücksichtigt .

Danach ist diese o. g. Cambridge-Studie fraglich.

Ich ergänze und begründe meine Stellungsnahme wie folgt :-

Die Behandlungsangebote der Hypertonie sind weltweit teilweise fraglich trotz der zahlreichen Antihypertensiva der Pharmaindustrie.


Der Kollege Nabil Dib, MD, MSc, von der University of California in San Diego in USA einer der Hauptherausgeber von JCTR ( = Journal of Cardiovascular Translational Research ), meinte: “Durch Herz-Kreislauferkrankungen sterben rund 17 Millionen Menschen jährlich; dies sind ein Drittel aller Todesfälle weltweit. Bahnbrechende Entwicklungen auf diesem Gebiet zwischen biomedizinischer Forschung und klinischer Medizin erfordern eine neue Plattform für den Austausch und die Verbreitung von Informationen. Springer als international angesehener Verlag auf dem Gebiet der Wissenschaft, Technologie und Medizin (STM) ist der richtige Partner für die Veröffentlichung dieser neuen Fachzeitschrift.”
„“ ..http://www.springer.com/about+springer/media/pressreleases?SGWID=1-11002-2-804695-0. … „““ .


Umfangreiche Recherchen bezüglich der der Polyphänie, Pathophysiologie , Pharmako - Kinetik , Pharmakodynamik und Genetik-Untersuchungen sind bei Herzerkrankungen gravierend erforderlich.

Zur Pathophysiologie der hypertrophen Kardiomyopathie und inbesondere zum Verständnis des Zusammenhangs zwischen dem funktionellen Defekt im Myosin-Protein und dem klinischen Phänotyp der Patienten zu erklären, verweise ich auf die neuste ausführliche Forschungsarbeit der USA- Kollegen.:-
“”” Insights into Human ß-Cardiac Myosin Function from Single Molecule and Single Cell Studies ; Journal of Cardiovascular Translational Research; © Springer Science+Business Media, LLC 2009 ; 10.1007/s12265-009-9129-2 ; Sivaraj Sivaramakrishnan (= Department of Biochemistry, Stanford University, Stanford, CA, USA ) , Euan Ashley, Leslie Leinwand and James A. Spudich. ; ..””” .
http://www.springer.com/about+springer/media/pressreleases?SGWID=1-11002-2-804695-0


Berücksichtigung der Polyphänie , Pathophysiologie , Pharmako - Kinetik , Pharmakodynamik und Genetik-Untersuchungen in den medizinischen Studien der Kardiologie!!!

Into account the Polyphänie, pathophysiology, pharmacology - kinetics, pharmacodynamics and genetics studies in medical studies in cardiology

En compte la physiopathologie Polyphänie,, de la pharmacologie - cinétique, pharmacodynamique et les études de génétique dans les études médicales en cardiologie!

Hänsyn till Polyphänie, patofysiologi, farmakologi - kinetik, farmakodynamik och genetik studier i medicinska studier i kardiologi!

Hensyn til Polyphänie, patofysiologi, farmakologi - kinetikk, farmakodynamikk og genetikk studier i medisinske studier i kardiologi!


Literatur :-

1. - Journal of Cardiovascular Translational Research;Volume 4, Number 1, 114, DOI: 10.1007/s12265-010-9251-1 ; Erratum: Insights into Human ß-Cardiac Myosin Function from Single Molecule and Single Cell Studies ;Sivaraj Sivaramakrishnan, Euan Ashley, Leslie Leinwand and James A. Spudich = http://www.springerlink.com/content/8rt83j3504483413/ .

2.- http://www.springer.com/about+springer/media/pressreleases?SGWID=1-11002-2-804695-0 .

3.- Rest der Literaur beim Verfasser


Mit freundlichen kollegialen Grüßen

Ihr

Nabil DEEB
Arzt – Physician – Doctor

PMI-Ärzteverein e.V.
Palästinamedico International Ärzteverein – ( P M I ) e.V.
Palestine Medico International Doctors Association ( P.M.I.) registered association .

Department of Medical Research
Département de la recherche médicale

P.O. Box 20 10 53
53140 Bonn – Bad Godesberg / GERMANY

&

Nabil DEEB
Arzt – Physician – Doctor

PMI-Ärzteverein e.V.
Palästinamedico International Ärzteverein – ( P M I ) e.V.
Palestine Medico International Doctors Association ( P.M.I.) registered association

Department of Medical Research
Département de la recherche médicale

P.O. Box 10 01 35
53439 Bad Neuenahr / GERMANY

e.mail: doctor.nabil.deeb.pmi.germany@googlemail.com

or

e.mail: doctor.nabilabdulkadirdeeb@googlemail.com
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