Ärzte Zeitung, 11.05.2010

Forschungspreis zu Tachyarrhythmien

BAD HOMBURG / MANNHEIM (eb). Mit dem von MEDA Pharma gestifteten Woldemar-Mobitz-Forschungspreis ist Dr. Jan-Christian Reil vom Uniklinikum des Saarlandes in Homburg / Saar für seine Arbeit zur Entstehung von atrialen Tachyarrhythmien geehrt worden. Reil hat im transgenen Mausmodell herausgefunden, dass die Überexpression der Rac1-GTPase atriale Leitungsstörungen induziert und somit atriale Tachyarrhythmien wie Vorhofflimmern und Vorhofflattern begünstigt. Reil wurde der mit 6 000 Euro dotierte Preis beim Kardiologen-Kongress in Mannheim überreicht.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »