Ärzte Zeitung, 13.11.2008

Was bei PAVK-Verdacht zu tun ist

Kongressvorschau

Was bei PAVK-Verdacht zu tun ist

Besteht der Verdacht auf eine PAVK nach der Anamnese mit einem ausgeprägten, kardiovaskulärem Risikoprofil, Claudicatio intermittens, Ruheschmerz oder Hautdefekt und nach der klinischen Untersuchung mit Seiten vergleichendem Pulsstatus, Gefäßgeräuschen, Hautfarbe, Temperatur, Nekrose/Gangrän, sollte gemäß Leitlinien wie TASC II eine nicht-invasive Gefäßdiagnostik gemacht werden.

Das berichtet Dr. Roland Heesen vom Elisabeth Krankenhaus Essen. Dazu gehören als Ultraschalldiagnostik die dopplersonografische Blutdruckmessung mit Bestimmung des Knöchel-Arm-Indexes (ABI), der Quotient aus höherem Knöchelarteriendruck am Bein und höherem Oberarmarteriendruck. Eine PAVK liegt vor bei einem Index unter 0,9. Dazu kommen die cw-Doppler-Sonografie und die farbkodierte Duplex-Sonografie.

Dr. Roland Heesen aus Essen hält seinen Vortrag "Stufendiagnostik bei pAVK" am Freitag, dem 21. 11, zwischen 10 Uhr und 13 Uhr im Raum 112 im 1. Obergeschoss des CCD.Pavillon

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Neuroprothese lässt Gelähmten wieder zugreifen

Eine Neuroprothese ermöglicht einem Tetraplegiker, mit einer Gabel zu essen. Sein Hirn wird dabei per Kabel mit Muskeln in Arm, Hand und Schulter verbunden. mehr »

Mord und Totschlag in deutschen Kliniken?

Eine umstrittene Studie zu lebensbeendenden Maßnahmen in Kliniken und Pflegeheimen erhitzt die Gemüter. mehr »

Bruch mit dem deutschen Verordnungssystem?

Eine Gesetzesänderung ermöglicht Ärzten seit kurzem, Cannabis zulasten der Kassen zu verschreiben. Der Patient bezieht Cannabis aus der Apotheke. Das neue Rechtskonstrukt sehen viele aber als "Systembruch". mehr »