Ärzte Zeitung, 06.06.2011

Schlaganfallforschung mit neuer Stammzelltherapie

LEIPZIG (eb). Das Translationszentrum für Regenerative Medizin Leipzig (TRM) erhält für das Großprojekt SIRIUS vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) 1,65 Millionen Euro.

In dem Projekt wird die Anwendung neuronaler Stammzellen für die Behandlung bei Spätfolgen von Schlaganfällen untersucht.

Die Grundidee: Stammzellen werden im Umfeld des Hirninfarktes appliziert, um überlebende jedoch geschädigte Nervenzellen zur Regeneration anzuregen.

So könnte sich das Zeitfenster zur erfolgreichen Intervention nach Hirninfarkt deutlich auf möglicherweise eine oder sogar mehrere Wochen verlängern, so das TRM.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Neuroprothese lässt Gelähmten wieder zugreifen

Eine Neuroprothese ermöglicht einem Tetraplegiker, mit einer Gabel zu essen. Sein Hirn wird dabei per Kabel mit Muskeln in Arm, Hand und Schulter verbunden. mehr »

Mord und Totschlag in deutschen Kliniken?

Eine umstrittene Studie zu lebensbeendenden Maßnahmen in Kliniken und Pflegeheimen erhitzt die Gemüter. mehr »

Bruch mit dem deutschen Verordnungssystem?

Eine Gesetzesänderung ermöglicht Ärzten seit kurzem, Cannabis zulasten der Kassen zu verschreiben. Der Patient bezieht Cannabis aus der Apotheke. Das neue Rechtskonstrukt sehen viele aber als "Systembruch". mehr »