Ärzte Zeitung, 10.05.2012

Weniger Todesfälle durch Schlaganfall in NRW

KÖLN (iss). In NRW ist die Zahl der Todesfälle durch einen Schlaganfall im Jahr 2010 weiter zurückgegangen. Insgesamt starben 9114 Patienten an einem Schlaganfall, das waren 7,4 Prozent weniger als 2009 - und 24,5 Prozent weniger als im Jahr 2000.

Nach Angaben des Statistischen Landesamtes waren Schlaganfälle 2010 mit einem Anteil von 4,7 Prozent die fünfthäufigste Todesursache. 91 Prozent der Verstorbenen waren mindestens 70 Jahre alt.

Die Statistiker können keine Aussage machen, in welchem Umfang die 52 Stroke Units in den nordrhein-westfälischen Kliniken zum Rückgang der Todesfälle beigetragen haben.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »