Ärzte Zeitung, 18.05.2012

Antidepressiva schützen Neuronen nach Ischämie

BERLIN (eb). Depressive Syndrome sind nach Schlaganfall häufig, sie verschlechtern den Erfolg der Reha und die Lebensqualität, erhöhen Liegezeiten und Sterblichkeit.

Ursache könnte ein zeitverzögerter Verlust von Nervenzellen im Belohnungssystem des Gehirns sein, haben Forscher der Charité zumindest bei Mäusen nachgewiesen (Biological Psychiartry 2012, online 5. April).

SSRI reduzierten bei den Tieren die Ausprägung depressiver Symptome sowie das Absterben der Nervenzellen.

Zugleich war die Ausdehnung des Schlaganfallgebiets im Gehirn Wochen später kleiner als ohne die Applikation der Medikamente.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Adiopositas-Op nötig, aber Kasse will nicht zahlen

Wenn der Antrag eines Adipositas-Patienten auf eine bariatrische Operation abgelehnt wird, bringt das Ärzte in eine schwierige Situation. Denn oft verschlechtert sich der Zustand des Betroffenen. mehr »

9 wichtige Forderungen, Analysen, Informationen

Fleißige Delegierte: In Freiburg wurde wieder eine große Palette an Themen abgearbeitet. mehr »

Immer mehr Nichtraucher erkranken an Lungenkrebs

In US-Kliniken tauchen immer häufiger Nichtraucher mit Lungenkrebs auf, vor allem Frauen sind betroffen. Das könnte am Passivrauchen liegen. mehr »